Dr. Treudes Ziel war die Ermittlung der Herkunft der Siedler
und der Aufbau einer Ahnenkartei für alle Auslandsdeutschen.
Natürlich war es unmöglich, dieses Ziel während des
Krieges zu erreichen. Entgegen manchen Annahmen war es nicht die
Absicht, Deutsche auf diesem Wege für die Wehrmacht zu
identifizieren. Auch dürften sich Kirchenbücher des 18.
und 19. Jahrhunderts kaum für diesen Zweck geeignet haben.
Insgesamt wurden 138 Banater Gemeinden mit Filialen von der
Ansiedlungszeit bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts verfilmt.
Die Mikrofilme befinden sich nun im Besitz des Auslandsinstituts:
Institut für Auslandsbeziehungen
Charlottenplatz 17, D-70173 Stuttgart, Tel. (0711) 22 17 66
Herr Josef Schmidt, ehemaliger Bibliothekar der AKdFF-Bibliothek, erarbeitete ein Verzeichnis unter dem Titel: Die Banater Kirchenbücher. Eine Bestandsaufnahme der verfilmten Banater Kirchenbücher in der Bibliothek des Instituts für Auslandsbeziehungen, Stuttgart 1979, 68 S. (siehe Zusammenfassung daraus).
Duplikate der Filme können im Auslandsinstitut eingesehen oder über Fernleihe in Bibliotheken bestellt werden. Sämtliche Filme wurden von den Mormonen kopiert und sind auch über ihre FHL bzw. FHCs zugänglich.
Adresse: Saarländisches Landesarchiv, Scheidter Str. 114, D-66123 Saarbrücken
Im Allgemeinen ist eine persönliche Forschung oder Auftragsforschung und nur vor 1900 möglich. Vor einem Forschungsvorhaben sollte man sich über den jeweiligen Bestand informieren. Es sei angemerkt, daß auf eine Anfrage durchaus die Antwort ausbleiben kann. Auch ist es ratsam, kein Geld zu schicken. Momentan (Stand Januar 1997) befinden sich die Archive offensichtlich auch in einem gewissen Umbruch.
Nachfolgend die Adressen, Telefonnummern und laufenden Meter der Quellen in den Archiven der Wojwodina, entnommen aus einer Angabe aus dem Jahr 1992 bzw. 1996. Daraus geht hervor, daß das am meisten versprechende Archiv das von Syrmisch-Karlowitz bei Neusatz ist, das Quellen ab 1530 hat. Aber auch hier sind die Quellen nicht sehr gut geordnet und es gibt bisher keine computermäß ige Erfassung (Stand Januar 1997). Die Urkunden sind lateinisch, altgriechisch, altslawisch oder deutsch (in Kurrentschrift oder Fraktur) geschrieben. (Siehe auch Führer zu den Osteuropäischen Sprachen.)
Die Vorwahl für sämtliche nachfolgend angeführten Telefonnummern in Jugoslawien ist "00381". Bei einem eventuellen Anruf sollte man serbo-kroatisch sprechen können (manchmal kann man sich auch deutsch oder englisch verständigen).
January 1998 Update:
A recent visitor to the archives reports that they are in
an unbelievable state of disarray, that most of the resource
papers are in boxes and a long time is needed to find
anything. Records from different years are mixed together
as are boxes of papers with microfilms and other items.
This is particularly true of the archive in Novi Sad and
at that location there is no one to help. The archive at
Sremski Karlovci is difficult to access, but conditions
are just the same. It is compared to trying to find a book
in the library without any list or librarian.
Sending a letter to the archives appears to have no chance
of receiving a reply.
February 1999 Update:
For the Belgrade area, some have reported
receiving help from the "Germanistische Institut" of the University of
Belgrade. This is the Department of the University which teaches German
as a foreign language.
The head of this Institut is Dr. Zoran Ziletitsch. His
deputy is a German lady from the former East Germany who is married to a
Serb. Her name is Sylvia Bryzs and her e-mail (via her husband's office in
Germany) is sylvia.brysz@altavista.net
Gemäß den Angaben von Frau Dr. Katalin Doby im ungarischen Konsulat, werden alle Lebensdaten am entsprechenden Ort registriert. Forscher können beim Konsulat um eine Geburts-, Heirats- oder Sterbeurkunde nachsuchen. Die Gebühr beträg t $15.00 für jede Urkunde, wobei Zahlungen in Scheckform zu leisten sind. Der Vorgang dauert etwa drei Monate. Nachfolgend Adressen ungarischer Konsulate in den USA:
Vor einer Kontaktaufnahme mit diesem Archiv, sollte man überprüfen, ob nicht die gewünschten Informationen bereits auf Mikrofilm in den FHCs der Mormonen verfügbar sind. Die meisten Quellen sind handgeschrieben und sehr schwer zu lesen.
Österreichisches Staatsarchiv
Kriegsarchiv,
Nottendorfer Gasse 2,
A-1030 Wien,
ÖSTERREICH
The State Archive has a separate subdivision called the Vienna War Archive which holds all the personnel records of the former Austro-Hungarian army, navy and air force. If you have an ancestor who served and wish to research this, please consult this summary from our Austrian pages.
Bei einer Anfrage die donauschwäbischen Ahnen betreffend ist es ratsam, alle bekannten Angaben zu übermitteln, wie Name, Geburtstag und -ort, Name der Eltern, Name des Regiments in dem gedient wurde usw. Es werden keine Gebühren erhoben; empfehlenswert ist es, zwei internationale Antwortscheine beizulegen.
Für die, die selbst vor Ort forschen möchten, oder die jemanden beauftragen wollen:
Das Archiv befindet sich an der U-Bahnlinie 3, Endstation Erdberg. Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag 9-17 Uhr, Dienstag und Mittwoch 9-18 Uhr und Freitag 9-13 Uhr.
Drazen Kusen
Biskupski Ordinarijat
Strossmayerov trg 6
HR-31400 Djakovo
CROATIA
The archdiocese includes all of Syrmien (Szerem County), including portions in both present-day Croatia and Serbia. Reports are that the archive is responsive and that they are willing to forward any queries to the local parish churches. Only baptism registers survive at most churches, although some (Mitrovica is one) have burial registers back to 1900. Successful querents have written in Croatian and English (see sample letters, included two International Reply Coupons and cash to (two $5 bills) defray expenses. Response times may vary.
Erzbistum Kalocsa, Attila Szabo, Leveltaros
Szentharomsag ter 1, (Postfach 29), H-6301 Kalocsa, Ungarn
Tel: 011-36-78-462-166, Fax: 011-36-78-11-124
Sein Anliegen kann man auf Deutsch schreiben; man sollte einige Internationale Antwortscheine beilegen. Nach etwa vier Wochen wird man eine schreibmaschinengeschriebene Antwort auf Deutsch erhalten, woraus hervorgeht, welche Unterlagen vorhanden sind. Danach kann man zu je etwa 10-20 DM Kopien bestellen. Momentan können keine Schecks (es sei denn internationale) von ungarischen Banken akzeptiert werden. Geld sollte als Geldsendung und keinesfalls als Bargeld geschickt werden.
Bestände der Bibliothek und des Archivs umfassen mehr als 17,000 Werke über:
Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag (Feiertage ausgenommen). Keine Gebühren für Mitglieder; Nicht-Mitglieder bezahlen $2.00. Leider keine Fernleihe. Mitgliedschaft $20 jährlich. Forschungsaufträge werden entgegengenommen; bitte genaue Angaben.
Adresse: Postadresse:
1310-B W. Magnolia Blvd. P. O. Box 7369
Burbank, California Burbank, CA 91510-7369
Phone: (818) 848-3122 USA